Kontakt

Verein zur Förderung der Plattdeutschen Sprache im Mühlenkreis Minden-Lübbecke e.V

Vorsitzende: Magrit Graefen
Schwarzer Weg 2
32469 Petershagen
Tel: 05707-95826


Geschäftsführerin: Doris Wiese
Tel: 0571-80723020

Use Verein stellt sich vör

Tau usen erweiterten Vörstand hört twolw Lüe, acht Keerls un veer Frauenslüe.

Taun Vörstand hört: (up´n Foto von links noa rechts)

 

Romy Hackmann ut Wehe

Magrit Graefen ut Petershoagen

Helga Wittenfeld ut Hille

Helmut Altvater ut Kutenhusen

De Sitz von usen Verein is in dän Möhlenbauhoawe in Frille. Doar ho´elt wi fast jümmer use Sitzungen  aff un doar sind ok veele annere vereinsinterne Veranstaltungen, taun Biespell "Workshops" för Kinnergoarns" usw.

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Up düssen Bille stoaht von dän erweiterten Vörstanne noch Wilma Stahlhut (ganz links), Dieter Büssing, Wilhelm Dullweber (ok Ehrenmitglied) un Hermann Peithmann (achterste Reege) un vörne rechts Wilhelm Krömer (ok Ehrenvörsitter).

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Düt Bild wieset Wolfgang Meyn (ganz links) un Helmut Möller (ganz rechts), beide hört se ok taun erweiterten Vörstand. Et fählt bloß en Foto von Eberhard Brandhorst.

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Ganz frisk  taun erweiterten Vörstand hört Martin Sölter (ganz rechts in Bille).

Noch mehr Biller von dän Möhlenbauhoawe künnt ji finnen ünner Fotogalerie 1 un Fotogalerie 2 !

 

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Hier künnt ji nu - utnaohmswiese up Hochdüütsk - läsen, wat wi in usen Verein so denket un wat wi moaket.

Der Verein zur Förderung der plattdeutschen Sprache im Mühlenkreis Minden-Lübbecke e.V.

Die Erhaltung der plattdeutschen Sprache und ihren Fortbestand als kulturelles Erbe in unserem Mühlenkreis Minden-Lübbecke zu sichern ist das Ziel des “Vereins zur Förderung der plattdeutschen Sprache im Mühlenkreis Minden-Lübbecke“. Dieser gemeinnützige Verein wurde im Mai 2008 gegründet.

Aufgrund der Initiative des ehemaligen Landrats Wilhelm Krömer war bereits im Jahre 2005 ein Arbeitskreis zur Erhaltung der plattdeutschen Sprache im Kreis Minden-Lübbecke ins Leben gerufen worden.

Die Arbeit des Fördervereins steht unter dem Motto: “Plattdüütsk hört in Kinnermund“, denn speziell die Weitergabe unserer plattdeutschen Sprache an Kinder und Jugendliche wird in besonderem Maße dazu beitragen können, den Fortbestand der Sprache zu sichern. Der Verein ist bemüht, zwischen Menschen, Gruppen und Vereinen, sowie mit Vertretern der Kirchen, die sich der plattdeutschen Sprache verschrieben haben, Netzwerke aufzubauen, um die Aktivitäten zur Spracherhaltung zu unterstützen. Die Sprache soll in der jeweiligen Mundart der einzelnen Regionen unverändert weitergegeben werden, denn fast jedes Dorf in unserem Heimatkreis hat seine eigene Sprachidentität.

Der Verein handelt im Sinne der “Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“, die unsere niederdeutsche Sprache als Regionalsprache anerkannt hat. Die Bestimmungen der Charta sind am 1. Januar 1999 auch im Bundesland Nordrhein-Westfalen in Kraft gesetzt worden. Es gelten für Nordrhein-Westfalen leider nur die Schutzmaßnahmen nach den Bestimmungen des Teil II, die die Maßnahmen zur Förderung des Gebrauchs der Regional- und Minderheitensprachen für die vorschulische Erziehung in Kindergärten und für eine Unterrichtung in Schulen nicht beinhalten. Diese im Teil III der Charta festgelegten weitergehenden Bestimmungen hat unser Nachbarland Niedersachsen bereits verbindlich eingeführt.

Der Verein möchte dazu beitragen, dass unsere plattdeutsche Sprache auch an Kinder in Schulen und Kindergärten weitergegeben wird. Dazu werden ehrenamtliche Kräfte gesucht, denen vom Verein Hilfen für diese Arbeit in “Plattdeutschen Workshops“ angeboten werden.

Außerdem wurde in den Jahren 2012 und 2013 jeweils der “Plattdeutsche Tag im Mühlenkreis“ durchgeführt, wo vielfältige Aktivitäten zur Erhaltung der plattdeutschen Sprache aus dem gesamten Kreisgebiet vorgestellt wurden. Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Sie sollen auch in Zukunft weitergeführt werden, um dieses für unsere Heimat wertvolles, historisches Kulturgut einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen.